Die naturräumlichen Voraussetzungen für die Anlage von Haus Berge

Im Gegensatz zu den meisten ehemaligen und heute noch bestehenden heimischen Rittersitzen wie zum Beispiel Burg Lüttinghoff im Norden des Stadtgebietes von Gelsenkirchen, entstand das heutige Schloss Berge nicht an einem entwickelten fließenden Gewässer, sondern mitten im Quellgebiet eines recht unbedeutenden rechten Nebenbachs der Emscher südlich des Buerschen Berges, der in unserem Stadtgebiet die Wasserscheide zwischen Lippe und Emscher bildet.

 Unter den wenigen Burganlagen, die im Stadtgebiet von Gelsenkirchen erhalten geblieben sind, ist Haus Berge architektonisch zwar nicht die bedeutendste, für die Bürger aber wegen ihrer zentralen Lage im Erholungsgebiet die weitaus attraktivste.

  • Bei kunstgeschichtlichen Betrachtungen stehen in der Regel die bildenden Künste im Vordergrund. Architektur, Malerei und Plastik haben eindeutigen Vorrang gegenüber der Gartengestaltung, die in den einzelnen Zeitepochen nur am Rande erwähnt wird.

Heraldik am Schloss und im Garten

Schon aus früheren Epochen ist das Bemühen von Personen, Geschlechtern oder Körperschaften, sich bleibende Abzeichen zu schaffen, bekannt. Sehr bald gab es bestimmte Regeln, nach denen solche angefertigt, und besondere Berechtigungen, nach denen sie geführt wurden.

Unterkategorien