Neuer Band 37 erschienen

Der Verein für Orts- und Heimatkunde freut sich, die Veröffentlichung des neuen Bandes 37 bekanntzugeben. Mit der aktuellen Ausgabe setzt der Verein seine langjährige Arbeit zur Erforschung, Dokumentation und Vermittlung regionaler Geschichte fort.
Schwerpunktmäßig befasst sich der vorliegende Band mit der Zusammenlegung der Städte Buer, Horst und Gelsenkirchen zur Stadt Gelsenkirchen-Buer im Jahre 1928. Peter Paziorek und Frank Leszinski beleuchten die Hintergründe der damaligen Entscheidung, die politischen Aktivitäten der damaligen Bürgermeister Carl Russell und August de la Chevallerie sowie den vergeblichen Widerstand der buerschen Bürgerschaft gegen diese Zusammenlegung, was Rudolf Thiel und Michael Liedtke in ihren Beiträgen ergänzend dokumentieren.
Die Situation der Kirche im Dritten Reich beleuchtet Hugo Vöge am Beispiel Buer und Wolfgang Rüdiger berichtet von seinen persönlichen Erlebnissen zum Kriegsende 1945 in Buer.
Franz Weber sen. fasst in einem kurzen Bericht seine persönliche Geschichte zur Entstehung der Weberschen Buchhandlung seit dem Ende des Ersten Weltkrieges zusammen.
In einem kurzen Beitrag beschreiben Ramona Vauseweh und Rüdiger Stritzke die Geschichte und den Naturraum des inzwischen 100-jährigen Buerschen Stadtwaldes.
Heinz Hackstein dokumentiert die Grabungen zur Burg Buer, die jedoch ohne Ergebnis blieb sowie die Seidenraupenzucht in Gelsenkirchen.
Einen wissenschaftlichen Bericht zum Haus Oberfeldingen in Hassel legt Matthias Koopmann vor und beschreibt darin den Wandel vom Adelssitz, der schon im 13. Jahrhundert belegt ist, zum jetzigen weitgehnd unbekannten Burgstall.
Gerd Escher erläutert die Verdienste der berühmten Bueraner Harald Zurhausen und Gerd Faltings, Nobelpreisträger der eine, ein bedeutender Mathematiker der andere.
Abschließend resümiert Georg Lecher die Aktivitäten des Vereins für Orts- und Heimatkunde in den Jahren 2023 und 2024.
Offener Brief zur 150-Jahrfeier der Stadt Gelsenkirchen


